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Hier stehen ein paar Eindrücke, Erlebnisse, Tipps, Warnungen, Erfahrungen oder kurze Berichte von meinen vergangenen, aktuellen oder zukünftigen Reisen.
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März 2012 - Marlboro Point
Zuerst hatte ich Bilder gesehen, die mir sehr gut gefielen. Leider gab es keine Angaben, wo denn dieser Ort mit dem vielversprechenden Namen (wenn man die Marlboro Werbung kennt) liegt. Aber nach einer Recherche im Internet konnte ich dann einen Besuch am Marlboro Point für meine anstehende USA-Reise einplanen.
Der Marlboro Point liegt in Big Flat, einem Gebiet zwischen Dead Horse Point und Canyonlands Nationalpark. Man kann ihn auf verschiedenen Dirt Roads erreichen, und ein Fahrzeug mit High Clearance ist angebracht. Aber der Ausblick bei Sonnenaufgang entschädigt für die strapaziöse Anfahrt. |

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September 2011 - Glacier National Park
Wahrscheinlich ist es schon eine reichlich dumme Idee, Ende September in den Glacier Nationalpark zu fahren. Der Park liegt immerhin in den Rocky Mountains und grenzt an Kanada. Aber die „relative Nähe“ zum Grand Teton Nationalpark war ausschlaggebend für meine Planung, denn ich wollte im Grand Teton die herbstlich leuchtenden Aspen fotografieren – und die beste Herbstfärbung ist dort Anfang Oktober.
Es bot es sich an, den nördlicher liegenden Glacier Nationalpark vorher zu besuchen und nicht etwa erst Mitte Oktober, nach dem Besuch beim Grand Teton. Da das Frühjahr im gesamten Westen der USA sehr nass und kühl war, konnte ich auf einen verlängerten Sommer bis in den Herbst hinein hoffen – und es hat ganz gut gepasst.
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Mai 2011 - Fly Geyser
Noch vor meinem Abflug in die USA hatte ich von den Friends of Black Rock die Information erhalten, dass sie am Memorial Day Wochenende mehrere 2-stündige Touren zum Fly Geyser anbieten würden. Der Preis für solch eine Tour war zwar mit 75 US$ abschreckend hoch, aber trotzdem behielt ich den Termin im Kopf.
Eigentlich wollte ich in den Nordwesten, und dort war ich auch einige Zeit unterwegs, aber das ständige schlechte und kalte Wetter hatte mich zermürbt. Wenn ich jetzt nach Süden fahren würde, könnte ich praktisch termingerecht in Gerlach zur Fly Geyser Tour eintreffen. Also checkte ich den Wetterbericht für Nordnevada und buchte kurzentschlossen die Tour. |

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Mai 2011 - Point-of-the-Arches >> english version
Im Oktober 2009 war ich zum ersten Mal im Olympic Nationalpark und fuhr auch an einem Nachmittag zum Shi Shi Beach und wanderte dort zum Point of the Arches. Schon die Bilder im Internet, die ich gesehen hatte, als auch die Eindrücke bei meinem Besuch am Nachmittag beeindruckten mich sehr – was für eine faszinierende, raue Felsküste am Pazifik. Ich war mir sicher, dass ich hierher noch einmal kommen müsste. Aber dafür war einige Vorbereitung notwendig, weil ich am Strand zelten müsste. Im Mai 2011 reiste ich wieder in den Nordwesten der USA, und dieses Mal nahm ich alles mit, was man zum Trekking braucht. |

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Oktober 2010 - Crystal Mill
Die Crystal Mill bei Marble in den Elk Mountains ist nur über die sehr raue und steinige County Road 7 zu erreichen - 4WD wird empfohlen. Weiter führt die CR7 zum Schofield Pass, aber das ist nur etwas für echte hardcore 4WD-Fahrzeuge und Fahrer. Da die Entfernung von Marble zur Mill nur etwa 8 km beträgt, bietet es sich als Alternative an, zur Crystal Mill zu wandern, denn insbesondere im Herbst, wenn das Laub der Aspen sich leuchtend gelb färbt, ist die Crystal Mill eine wunderschöne Location, nicht nur für Fotografen. |

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September 2010 - Dancing Rocks und Boundary Butte Arch
Schon oft bin ich auf früheren Reisen auf dem Highway 191 an den Dancing Rocks im Navajo Reservat achtlos vorbei gefahren. Sie liegen südlich von Rock Point auf dem Weg nach Chinle, wenn man von Norden kommt. Erst ein Foto in Arizona Highways machte mich auf die Dancing Rocks als attraktives Fotomotiv aufmerksam. Etwas weiter nördlich, schon im Navajo Reservat in Utah, liegt der Boundary Butte Arch, von dem ich erstmals durch einen Reisebericht im Forum Discover Amerika hörte. Diese beiden Naturwunder besuchte und fotografierte ich bei Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang. |

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September 2010 - Adeii Eechii Cliffs >> english version
Lange wurde um diesen Ort mit den seltsamen rot-weißen Sandsteingebilden ein Geheimnis gemacht - natürlich nur, um die Natur und die Natives vor Touristen zu schützen. Aber wie so oft, blieb das Geheimnis nicht lange eines. Als die ersten Berichte mit Fotos im Internet erschienen, die auch Wegbeschreibungen gaben, wie man diesen Ort am Rande der Adeii Eechii Cliffs erreichen könnte, stand auch für mich fest, dass ich dort einmal hinfahren würde. |

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September 2010 - Reflection Canyon >> english version
In National Geographic vom April 2006 erschien in dem Artikel „Glen Canyon Revealed“ ein Bild des Reflection Canyon, eines Seitencanyon des Lake Powell. Das Bild von Michael Melford faszinierte nicht nur viele andere Fotografen, sondern es begann auch gleich die Suche nach dem Standort der Aufnahme. Schon bald konnte man im Internet die Koordinaten des Aufnahmestandortes finden. Das Problem war allerdings, dass eine längere Bootsfahrt notwendig wäre, um zum Reflection Canyon zu gelangen - oder man sucht einen Landweg. |

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März 2010 - Rainbow Wave
Das Titelbild auf der Broschüre der Nevada Commission on Tourism sah eindrucksvoll aus - weiße und orangenfarbene Streifen schwingen sich wellenförmig entlang eines Sandsteinhügels. Leider gab es keine Ortsangabe zu dem Bild, aber schnell war klar, dass es im Valley of Fire sein würde, wahrscheinlich im Gebiet des Rainbow Vista. Im März 2010 hatte ich Gelegenheit diese Rainbow Wave zu suchen. |

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Oktober 2009 - Yerba Buena Island
Schon lange hatte ich mir vorgenommen, den tollen Blick mit der Oakland Bay Bridge im Vordergrund und der Skyline von San Francisco im Hintergrund zu fotografieren. Das Bild, das mir vorschwebte, und dass ich schon öfter irgendwo gesehen hatte, wollte ich von Yerba Buena Island machen, einer kleinen, felsige Insel in der San Francisco Bay. Ich konnte nicht ahnen, welche Schwierigkeiten sich bei der Suche nach einem geeigneten Fotostandort ergaben. |

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Mai 2009 - Angel Arch und All-American-Man >> english version
Seit langer Zeit schon stand der Angel Arch ganz oben auf meiner Wunschliste. Vor einigen Jahren hatte ich den Versuch unternommen, an einem Tag hin und zurück zu wandern, aber es scheiterte daran, dass mir die Ranger kein Permit gaben. Ein paar Jahre später konkretisierten sich meine Pläne. Schon im Herbst 2008 hatte ich mir das Permit für die Wanderung im Salt Creek Canyon im Needles District des Canyonlands Nationalpark besorgt. Im Mai 2009 wanderte ich dann für 3 Tage zum Angel Arch und zum All-American-Man. |

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Mai 2009 - Eggshell Arch
Der Eggshell Arch liegt nordöstlich von Kaibeto, etwas abseits von den üblichen Routen im Navajo Reservat. Wie immer bei Zielen in den Reservaten gibt es einige Unsicherheit darüber, ob man dorthin auch fahren darf, nur mit Permit, nur mit Indian Guide oder überhaupt nicht. Ein Wagen mit 4WD sowie ein GPS sind absolut notwendig für diese Tour, die auch sonst dem Auto und dem Fahrer einiges abverlangt. |

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